Unser Verein

Der „Verein der Freunde der Geschichte Schlotheims und des Seilermuseums e.V.“  - kurz "Geschichtsverein" stellt sich vor:


Am 24. Mai 2005 wurde der Geschichtsverein als gemeinnütziger Verein gegründet. Bei der Gründungsversammlung - die im Versammlungsraum des Nordthüringer Sportcenters stattfand – waren 21 geschichtlich interessierte Bürgerinnen und Bürger anwesend.

Zweck und Ziele des Vereins:

  • Förderung von Bildung, Erziehung und Kultur sowie insbesondere Förderung des Heimatgedankens durch die Erforschung der Geschichte Schlotheims, einschließlich der Ortsteile Hohenbergen und Mehrstedt, speziell der wirtschaftlichen Entwicklung der Stadt zu einem zeitweiligen Zentrum der deutschen Seilerwaren- und Sportartikelindustrie
  • Unterstützung der Kommune bei der Unterhaltung und Pflege sowie der Erweiterung und Vervollständigung der Bestände des Seilermuseums
  • Sammlung und Erforschung historischer Quellen, deren Aufarbeitung und Publizierung; Durchführung von Veranstaltungen sowie Aktivitäten zur Erhaltung und Pflege örtlicher Geschichtsdenkmale und historischer Sachzeugen
  • Ein weiteres Anliegen es Vereins ist die Fortschreibung der „Geschichte der Stadt Schlotheim“, die in dem Werk der Herren Dr. Ingo Fiedler – bei der Ur- und Frühgeschichte Schlotheims beginnt und in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts endet.

Der Jahresbeitrag wurde auf 20.- € festgelegt.

Folgende Personen wurden bei der Gründungsversammlung in den Vorstand gewählt:

1. Vorsitzender:  Herr Ulrich-Werner Struck
2. Vorsitzender: Herr Erik Eisfeld
Schatzmeister: Frau Marie-Luise Kannewurf
Schriftführer: Herr Günter Siegel
1. Beisitzer: Herr Reinhard Dix
2. Beisitzer: Herr Kurt Hohnstein

 


Bei unserer Arbeit sind wir auf die Mithilfe eines jeden geschichtlich interessierten Bürgers aus nah und fern angewiesen. Im Speziellen sind hier auch die Bürger angesprochen, die von Schlotheim weggezogen sind.

Weiterhin hat sich der Geschichtsverein vorgenommen, den Museumskomplex mit der alten Windmühle zu erweitern. Da im vorhandenen Seilermuseum bereits ausführlich  auf die Seilerwaren und Webindustrie eingegangen wurde, sollen später in der Mühle alle anderen einstigen, in Schlotheim ansässigen  Industriezweige und Gewerke vorgestellt und dokumentiert werden. Auch die noch vorhandene Mühlentechnik soll – soweit möglich – anschaulich gemacht werden.

Bereits am 28.02.2006 trat der Schlotheimer Geschichtsverein dem Förderverein
„Stadtkirche St. Servator Schlotheim e.V.“  bei und bot hier seine Unterstützung und Mitarbeit an.
Inzwischen hat sich daraus eine gut Zusammenarbeit entwickelt.

So wurden unlängst bei den begonnenen Bauarbeiten am Kirchturm Mitte Oktober 2007 (inzwischen abgeschlossen) gemeinsam Papiere und Dokumente aus dem sanierungsbedürftigen Turmknopf gesichert. Diese zum Teil in altdeutscher Schrift (Sütterlin) verfassten Unterlagen wurden von unserem Vereinsmitglied Günter Siegel übertragen und nach kopieren für unsren Verein wieder an den Förderverein übergeben.

Der Verein überreichte dem Förderverein zur Einweihung und dem Knopffest einen Satz
€-Kursmünzen von 2007, eine Sonderprägung 10 € (Silbermünze) Heilige Elisabeth und Landgräfin von Thüringen anlässlich ihres 800. Geburtstages 2007.

Als ein besonderer Höhepunkt sollte noch unsere Broschüre "Rückspiegel" und ein Jahreskalender mit Ansichten des Städtchens erwähnt werden, welche wir in Zusammenarbeit mit der Schlotheimer Druckerei Erdenberger erstellten. Die Broschüre soll jährlich erscheinen und befasst sich mit geschichtlichen Themen Schlotheims und seiner Ortsteile.

Aufgrund des viel zu frühen Todes unserer Schatzmeisterin, Marie-Luise Kannewurf, musste der Vorstand neu strukturiert werden:

 

1. Vorsitzender:  Herr Ulrich-Werner Struck
2. Vorsitzender: Herr Hans-Joachim Roth
Schriftführer: Herr Günter Siegel
1. Beisitzer: Herr Reinhard Dix
2. Beisitzer: Herr Kurt Hohnstein
3. Beisitzer: Frau Annelie Kolar

Unser ebenfalls viel zu früh verstorbener Gründungsmitinitiator und Ortschronist, Hans-Peter Kannewurf sagte auf der Gründungsveranstaltung:

"Die letzten 150 Jahre neuerer Geschichte sind so umfangreich und vielfältig, dass sich die Gebiete nur auf eine größere Gemeinschaft verteilen lassen. Jeder, der im Verein Mitglied werden möchte, kann nach seinem persönlichen Interessengebiet einen kleinen Mosaikstein für das gesamtgeschichtliche Porträt beitragen, und das ist vor allem wichtig - unabhängig von Weltanschauung oder politischer Abhängigkeit, rein geschichtlich und im Interesse des Heimatgedankens."